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KURZE
ENTSTEHUNGSGESCHICHTE
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1988
Zu Ostern treffen sich 12 junge WeizerInnen im damaligen Bildungshaus
Johnsdorf zu Meditationstagen. Eine intensive Glaubenserfahrung ist der
spirituelle Ausgangspunkt des Weizer Weges.
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1989
Zu Pfingsten gibt es das erste Jugendtreffen in Weiz. Der Grund
dafür ist die Uraufführung eines Musicals
über Martin Luther King durch Weizer Jugendliche. Die
Katholische Jugend Steiermark nimmt das zum Anlass um für 2000
Jugendliche ein Treffen im Franziskussteinbruch bei Anger zu
organisieren. Jugendliche formulieren zum ersten Mal ihre Vision von
einem neuen Aufbruch in der Kirche. "Wir haben einen Traum von einem
neuen Aufbruch in unserer Kirche. Wir haben einen Traum von Menschen,
die Gott erfahren und Gemeinschaften bilden. Wir haben einen Traum von
ChristInnen, die das Dunkel in der Welt licht machen und die Botschaft
von der Befreiung verwirklichen."
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1995
In den ersten sieben Jahren treffen sich hauptsächlich
Jugendliche zum jährlichen "Weizer Pfingsttreffen". Im Umfeld
der Jugendarbeit entstehen mehrere Solidarinitiativen. Meditationstage
werden regelmäßig zu einer wichtigen Quelle des
spirituellen Aufbruchs. In den Turbulenzen der
österreichischen Kirche wird die "Weizer Pfingstvision" in 10
Punkten formuliert. Kardinal Franz König unterschreibt die
Vision als erster. Der Theologe Paul M. Zulehner wird zu einem
wichtigen Begleiter und Berater des Weizer Weges. Zum ersten Mal wird
Weiz über die Grenzen der Pfarre hinaus bekannt.
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2001
Aus dem Pfingstreffen wird das "Weizer Pfingstereignis" mit mehr als 10
Veranstaltungen rund um Pfingsten. Die Jugendbewegung wird erwachsen.
Vor allem durch die Pastoralseminare in Weiz engagieren sich immer mehr
Erwachsene für den gemeinsamen "Weizer Weg". Im Zuge der
steirischen Landesausstellung zum Thema "Energie" gelingt es das
Projekt "Spiritueller Weg" umzusetzen. Ein moderner Pilgerweg wird von
der Stadt Weiz hinauf auf den Weizberg angelegt. "Kunst am Weizberg"
wird zu einem Markenzeichen der Weizer Pfingstvision. Gleichzeitig
werden in Weiz mit großem, finanziellen Aufwand
sämtliche kirchliche Gebäude restauriert und neu
gebaut. Der Weizberg entwickelt zu einem spirituellen Zentrum.
Persönlichkeiten wie Henri Boulad, Sr. Ishpriya oder Iswar
Prasad werden zu geistigen Wegbegleitern der Weizer Pfingstvision.
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2005
Nach einem mehrjährigen Prozess wird aus der Weizer
Pfingstvision eine Organisation mit einer eigenen Leitungsstruktur.
Etwas Neues kündigt sich an. Es ist ein Mittelweg zwischen
Pfarre und Movimento. Auch die Vision wird jetzt anders formuliert. Es
ist die Vision von einem Neuen Pfingsten. Sie geht zurück auf
Papst Johannes XXIII. Franz Kardinal König formuliert diese
Vision auf Weiz bezogen in seiner Pfingstpredigt 1999. Der Inhalt der
Vision ist nach wie vor derselbe: Spiritualität,
Solidarität und Gemeinschaft. Neben den Schwerpunkten "Weizer
Pfingstereignis", "Spiritueller Weg" und der "Weizberg als Spirituelles
Zentrum", ist es das Anliegen der Weizer den Geist des Aufbruchs in die
Kirche zu tragen und sich für eine solidarische Gesellschaft
zu engagieren. Im Dezember findet die Konziliare Nacht statt aus Anlass
des 40. Jahrestages des 2. Vatikanischen Konzils. Bei dieser
Versammlung entsteht die Idee zur Gründung der
regional-globalen Basisbewegung "Solidarregion Weiz".
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