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pfingstArt
Eine Einführung

Mit einem jährlichen Themenabend versucht pfingstArt die Beziehung von Religion und Gesellschaft und die Rolle des Glaubens in unserer Gegenwart zu thematisieren. Im Zentrum stehen künstlerische Arbeiten, die spartenübergreifend, sich mit einzelnen Aspekten dieses komplexen Themenkreises beschäftigen. Dabei wird der Schnittstelle zwischen dem Religiösen und der Gesellschaft nachgespürt. pfingstArt ist allerdings kein Beitrag zu zeitgenössischer christlicher oder religiöser Kunst. Sie grenzt sich gerade dadurch von anderen kulturellen Vorhaben zum Thema Religion ab, da meist weder Abbilder von religiösen Inhalten, noch Visualisierungen des Überirdischen gezeigt werden. Es werden Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen, mit verschiedenen religiösen Hintergründen eingeladen, was einen vielfältigen Zugang zum jeweiligen "Thema des Jahres" gewährleistet.

Ein Überblick

   
Aktuelles

pfingstArt 10
"Die Tatsachen der Lüge"
13.Mai 2010, ab 19.00,
Kulturkeller am Weizberg


Marlene Streeruwitz
Lesung

Nach einem Studium der Slawistik und Kunstgeschichte arbeitete sie ab 1989 am Theater und im Hörfunk.1992 gelang ihr mit "Waikiki Beach." der Durchbruch als Theaterautorin. Seit 1996 schreibt Streeruwitz auch Prosa – "Verführungen.", "Lisas Liebe.", "Nachwelt.", "Partygirl." oder „Kreuzungen“ zählen zu ihren bekanntesten Romanen. Streeruwitz' Leitthema ist die erstarrte Beziehung zwischen Mann und Frau, ihr "Markenzeichen" ihre extreme, radikale, knappe Sprache. Die Autorin hält Poetik-Vorlesungen in Frankfurt und Tübingen und meldet sich immer wieder auch zu politischen Themen zu Wort.




Olga Flor, Lesung

Olga Flor studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Ihr erster Roman „Erlkönig“ erschien 2002, der Monolog „Fleischgerichte“ wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Zahlreiche renommierte Preise und Auszeichnungen. In dem Roman „Kollateralschaden“ (2008) liest die Grazer Prosaautorin der Welt der Nahversorger die Leviten: Menschen werden für die Dauer ihrer lebensnotwendigen Einkäufe zu Konsumenten. Sie verkümmern. Dieser virtuose Roman ist eine Soziologie der Verzweiflung, wie sie zeitnäher und dichter nicht sein könnte.

 
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