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1989:
Wir haben einen Traum
Steirisches Jugendtreffen mit 2000
TeilnehmerInnen; Meditationsspiel über Martin Luther King; zum
ersten Mal wird Vision von einem neuen Aufbruch formuliert:
"Wir haben einen Traum von einem neuen
Aufbruch in unserer Kirche."
Wir haben einen Traum von Menschen,
die Gott erfahren und Gemeinschaften bilden.
Wir haben einen Traum von Christen,
die das Dunkel in der Welt Licht machen und die Botschaft von der
Befreiung verwirklichen."
1990:
Brücken bauen
Thema: Friede. Nach dem Zusammenbruch
des Kommunismus treffen sich Jugendliche aus Ungarn, Slowenien und der
Steiermark; die Inhalte des Konziliaren Prozesses von Basel werden zu
Themen der Jugendtreffen: Friede, soziale Gerechtigkeit und Bewahrung
der Schöpfung
1991:
Hand in Hand
Thema: Soziale Gerechtigkeit. 700
Jugendliche treffen sich mit dem ehemaligen Kaplan von Weiz,
Günther Zgubic aus Sao Paulo; Mit diesem Treffen und anderen
Aktionen kann über 1 Million Schilling für Projekte
in Brasilien aufgebracht werden, der Kontakt zu Brasilien in Form einer
engen Beziehung mit Günther Zgubic und seiner Arbeit wird zu
einem wesentlichen Element des Aufbruchs
1992:
Mit unserer Welt
Thema: Bewahrung der
Schöpfung. Aus diesem Treffen, das von 6 Jugendorganisationen
gemeinsam gestaltet wird, entsteht ein Ökomarsch durch Weiz
mit 400 Jugendlichen. Dabei werden in einem großen
Lebensmittelkonzern mehrere 100 Glasflaschen zurückgegeben aus
Protest, weil dieser Konzern kein Pfandsystem führt; Gemeinsam
mit Gemeinde und Wirtschaft wird das Weizer Umweltsiegel entworfen.
Für diese und für andere Aktionen bekommen die Weizer
Jugendorganisationen den Umweltschutzpreis des Landes
Steiermark
1993:
Bau meine Kirche wieder auf!
Steirisches Jugendtreffen mit 1000
Jugendlichen. Zum ersten Mal stoßt der bekannte Wiener
Pastoraltheologe Paul M. Zulehner zu den Treffen hinzu. Er wird zu
einem sehr wichtigen Begleiter des Weizer Weges; Uraufführung
des Meditationsspieles "Bau Gottes" mit 70 Schauspielern und 30
Musikern. Rundfunkübertragung einer Diskussion mit Bischof
Johann Weber. Die Vision des Franz von Assisi bekommt in unserer Zeit
eine eigene Gestalt
1994: Je mystischer, desto politischer
Aus
dem Jugendtreffen wird ein
"Kirchentreffen", Erwachsene und Kinder kommen hinzu. Paul M. Zulehner,
P. Iswar Prasad und Sr. Ishpriya aus Indien sowie Günther
Zgubic aus Sao Paulo begleiten den Tag; Beitrag für die
Sendung "Orientierung" (ORF). Die Vision einer
spirituellen-solidarischen Kirche wird in den nächsten 3
Jahren inhaltlich entfaltet.
1995:
Je mystischer, desto geschwisterlicher
Im
Vorfeld des Pfingsttreffens wird von den Verantwortlichen die Weizer Pfingstvision formuliert: Wir brechen auf! 27000 ChristInnen verpflichten
sich per Unterschrift diese Vision in ihr Leben umzusetzen. Unten den
Unterzeichnern befinden sich Kardinal Dr. Franz König, Bischof
Dr. Paul Iby, Bischof Erwin Kräutler oder Theologen wie
Heinrich Speemann, Paul
M. Zulehner,
etc. Kardinal König, der wegen Krankheit nicht zum Treffen
kommen konnte, telefonierte live mit dennTeilnehmerInnen im Steinbruch;
Dieses Pfingsttreffen fällt genau in die
kirchlich turbulenten
Zeiten der aufbrechenden Krise "Groer"; Zeitgleich zur Pfingstvision
wird das Kirchenvolksbegehren in
Österreich durchgeführt; in
dieser Dynamik wird Weiz auch über Österreichs
Grenzen hinaus bekannt.
1996: Aus lebendiger Beziehung
mit
Gott leben
Wegen des schlechten
Wetters ist es
nicht möglich, das Pfingsttreffen im Franziskussteinbruch
abzuschließen; vielen wird da bewußt, wie wichtig
dieser "mystische Ort" für das Treffen ist; Die Form des
Treffens verändert sich, etwas Neues soll sich entwickeln.
Zum
ersten Mal findet, vor allem für Jugendliche, am
Pfingstsamstag das Pfinxtrocktakel statt; mehrere Bands treffen sich in
Weiz zu einem Festival für Jugendliche; zum ersten Mal wird
das Treffen auf 3 Tage ausgedehnt; in der
Weizbergkirche findet die
Aufführung von Anton Bruckners 7.Symphonie statt; Anton
Bruckners Geistigkeit begleitet den
Weizer Weg seit 1989; die
ursprüngliche Vision wurde mit der Musik Bruckners vorgetragen.
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Das
Pfingsttreffen hat sich zu einem 4-tägigen Weizer
Pfingstereignis weiterentwickelt. Neben Pfingsttreffen und PfinXtrocktakel kommen noch 2 weitere
Schwerpunkte hinzu: Anton Bruckner am Weizberg und eine Ausstellung mit
Bildern von Siegfried
Anzinger (Teil
der Ausstellung ENTGEGEN.
Religion GedächtnisKörper
in Gegenwartskunst
anläßlich der II. Europäischen
Ökumenischen Versammlung in Graz im Juni 1997)
Aufbrüchige Wege" ist
der Titel eines Musicals, das für dieses Treffen geschrieben
wurde; mit diesem Stück gibt es inzwischen drei in Weiz selbst
verfaßte Musicals; Ein eigenes Liedgut ist für Weiz
ein Markenzeichen geworden. Im Vorfeld der II. Ökumenischen
Versammlung in Graz wird folgender Aufruf verfaßt,
der beim Treffen von Bischof Dr. Paul Iby und Bischof Mag. Herwig Sturm
diskutiert wird:
1998: Netzwerk Solidarität
Mit
dem Pfingstereignis 98
verstärkt sich in Weiz ein Prozeß der
Solidarität. 20 Solidaritätsinitiativen der Region
Weiz-Gleisdorf gründen beim Treffen das Netzwerk
Solidarität. Ziel ist es verstärkt eine Stimme der
Schwachen zu sein.
In Verbindung mit dem
austrobrasilianischen Gefängnisseelsorger Günther
Zgubic in Sao Paolo wird beim Pfingsttreffen eine weltweite Unterschriftenaktion an die UNO gegen die
menschenverachtenden Zustände in den brasilianischen
Gefängnissen gestartet.
Als Idee für den
Delegiertentag in Salzburg wird ein Konzil der Jugend angeregt.
Wichtig ist auch die Vernetzung mit
anderen Aufbruchsbewegungen. So entstand 1998 durch die Teilnahme von
Cesare Zucconi eine Freundschaft mit San Egidio in Rom.
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1999:
Originalton der Pfingstpredigt von
Kardinal Dr. Franz König im Franziskussteinbruch am 23. Mai
1999:
Heute,
am Pfingstfest, erinnere ich euch an das Wort der Schrift: ,,Wo zwei
oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter
ihnen." Mitten unter uns, wenn wir ehrlich suchen und ehrlich fragen
und auf die Kraft von oben vertrauen. Habt keine Angst! Ich traue euch
sehr viel zu, den jüngeren wie den älteren unter
euch, die durch Weiz bereits miteinander verbunden sind. Ich traue den
jungen Menschen von heute zu, einen "Konziliaren Weg der Jugend" zu
überlegen und auch zu gehen, wie es in diesen Tagen hier von
euch überlegt wird.
Einige Zeit vor dem letzten Konzil wurde Papst Johannes XXIII. gefragt,
was er sich denn eigentlich vom Konzil erwarte. Seine Antwort war:
,,Ich erwarte mir ein neues Pfingsten!' - und so ähnlich
antworte auch ich, wenn ihr mich fragt, warum ich heute nach Weiz
gekommen bin: ,,Ich erwarte mir von eurem Weizer Treffen ein neues
Pfingsten!"
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2000:
12. Weizer Pfingsttreffen
Herrlichstes Wetter begleitete das ganze 12.
Pfingstereignis. Es war Symbol für die Stimmung, die sich in
der Pfingstwoche zeigte.
Der Auftakt mit Anton Bruckner`s Te Deum und I. Symphonie gab die
Richtung an. Am Beginn stand ein erhebender Lobpreis Gottes, der viele
Menschen im Innersten berührte. So auch Robert Schneider. Der
bekannte Autor aus Vorarlberg eröffnete das Pfingstereignis
mit einem programmatischen Text, den er im Februar dieses Jahres
für Weiz schrieb. "Das gefühlte Denken" ist ein
persönlich-zeitkritisch-programmatischer Text, der seitdem
schon von sehr vielen Menschen angefordert wurde. Robert Schneider kam
mit Paul Zulehner nach Weiz. Es entwickelte sich mit ihm eine spontane
Freundschaft. Schneider zeigte sich auch sofort bereit
nächstes Jahr wieder nach Weiz zu kommen und bei der
Eröffnung des Pfingstereignisses 2001 als erster die neue
Orgel zu bespielen.
Bei der Meditation mit Pater Iswar Prasad stimmten sich 50 Menschen
täglich intensiv auf Pfingsten ein. Dabei wurden zwei Trends
wieder deutlich. Alles, was sich in Weiz in Richtung Aufbruch bewegt,
erlebt eine starke spirituelle Vertiefung. Zugleich zieht diese
Bewegung zunehmend Menschen an, die bis jetzt wenig Beziehung zur
Kirche hatten.
In der "Weizer Bewegung" zeigt sich langsam so etwas wie eine eigene
Form von Spiritualität. Es war Kardinal Dr. Franz
König, der vor einigen Jahren schon sagte: "Das
könnte so ein kleines Taizé werden." Auch Robert
Schneider äußerte heuer diesen Vergleich. So richtig
er ist, so falsch ist er auch wieder. In Taizé besteht der
Kern der Bewegung aus ungefähr 70 zölibatär
lebenden Mönchen. Weiz lebt von Laien, die voll in ihrem Beruf
stehen, sich aberalle aus innerer Überzeugung für die
"Sache Jesu" engagieren.
Vor allem in der Spirituellen Nacht zeigte sich diese eigene
spirituelle Form. Weiz hat inzwischen ein eigenes Liedgut. Einige sehr
begnadete junge Musiker komponieren seit 1989 jährlich neue
Lieder und Musicals. Die Spiritualität ist franziskanisch
geprägt und lebt stark von der Meditation. Wie in
Taizé sitzen viele am Boden in Richtung zu dem originalen
Wurzeltau-Bild, das im Querschiff der Kirche angebracht ist. Das Symbol
des Weges zieht sich durch die ganze Liturgie. Das persönliche
Gespräch über das Evangelium nimmt einen
großen Raum ein. Das Herz ist der sogenannte "Weg der
Verwandlung". Es geht darum die eigene Trauer in einem langen Ritus in
Trost verwandeln zu lassen. Wobei mit der eigenen Trauer immer auch das
Leid der Welt thematisiert wird. Auch im Kern dieser
Spiritualität steht die Einheit und Spannung von
Spiritualität und Solidarität.
So waren auch heuer wieder die Solidargespräche ein wichtiger
Bestandteil es Ereignisses. Sehr konkret und realistisch war das
Ergebnis dieses im Open-space von Weizern selbst moderierten Tages.
Eine überparteiliche Initiative wurde gestartet gegen die
Schließung eines Parks für Jugendliche in der Stadt
Weiz. Gemeinsam mit Jugendlichen sollen andere Wege gegen den
Vandalismus gefunden werden. Zweitens soll die Entstehung einer
Koordinierungsstelle aller sozialen Dienste in Weiz
unterstützt werden. Dann gibt es die Idee so etwas wie eine
"Beziehungsbörse" für vor allem einsame Menschen zu
schaffen. Viertens wurde ein Gespräch vereinbart mit
ChristInnen einer Freikirche in Weiz, mit denen es in letzter Zeit
durch eine "Heilungsveranstaltung" zu großen Irritationen
gekommen ist.
Inhaltlich könnte man die intensiven Gespräche in den
Kleingruppen über Psychische Obdachlosigkeit so
zusammenfassen: "Es geht heute vielen Menschen
äußerlich gut. Sehr vielen geht es aber innerlich
sehr schlecht. Es gilt Wege der Verinnerlichung zu stärken."
Aber schließend könnte man die heurige Entwicklung
zusammenfassen mit dem Bild des Salzes. Es geht darum, daß
das wenige Salz wirklich salzig ist. Die 10 Pastoralseminare in Weiz,
die Spirituellen Seminare, das spirituelle Auftanken vieler
MitarbeiterInnen in der Quelle vonSr. Ishpriya, das Engagement vieler
in Solidargruppen und auch das Entstehen von ersten kleinen
christlichen Zellen tragen Früchte. Die Kraft des Geistes
zeigt sich nicht zuerst in Zahlen, sondern in der geistigen Schwingung,
die entsteht, wenn Gleichgesinnte sich für eine gemeinsame
Vision engagieren. Meist sind es sehr persönliche
Früchte, die der Geist wirkt.
2001: 13. Weizer Pfingsttreffen
Weiz, 3. Juni 2001 - Die 13.
Weizer Pfingstvision wurde heuer erneut eingeleitet von Kardinal Dr.
Franz König, der in seiner Eröffnungsrede
aufforderte: "Lasst aus dem Weizer Treffen ein neues Pfingsten
entstehen". Mit Freude vernehme der Kardinal, dass immer mehr junge
Menschen bereit sind, auf dem Wege der Erneuerung der Kirche und der
Heimat mitzutun. Die digital eingespielte Rede wurde aus der
Wallfahrtskirche hinaus auf das Gelände des Spirituellen Weges
übertragen.
Ein reichhaltige Einstimmung auf das Pfingstfest
war durch Meditationen mit dem indischen Priester Pater I. Prasad, den
Weizer Solidargesprächen sowie der Spirituellen Nacht gegeben.
Am Pfingstsonntag feierte in der übervollen Weizbergkirche
Günther Zgubic, ehemaliger Kaplan von Weiz und seit 1988 in
Sao Paolo, Brasilien, als Koordinator für
Gefängnisseelsorge tätig, den Gottesdienst. In seiner
Predigt appellierte er: "Bleibt nicht mit verschlossenen Türen
und Toren! Christus ist auferstanden, um uns füreinander zu
öffnen, und uns in diesem pfingstlichen Geiste auf den Weg der
Solidarität zu senden!"
Bewegend berichtete er in seiner Predigt
über seine Arbeit in Brasilien sowie über
Österreichs kompetente Mitarbeit. Zgubic dankte den Weizern
und allen Österreichern, die in den vergangenen Jahren
mitgeholfen haben, dass von internationaler Seite her Schritte
für einen inneren Friedensprozeß im sozial
zerklüfteten Brasilien gelungen sind. Die brasilianische
Regierung habe sich nun in Genf verpflichtet - ausgehend von Mithilfe
der Österreichischen Bundesregierung im Rahmen der EU,
gemeinsam mit Amnesty International, Human Right Watch und der UNO -
die grausamen Missstände im Polizei- und
Gefängniswesen über einen konkreten
Maßnahmenkatalog aufzuarbeiten.
Ein Pressegespräch mit Günther
Zgubic in Österreich wird noch im Juni 2001 stattfinden.
Die Verbindung von Spiritualität und
Solidarität wurde in der heurigen Weizer Pfingstvision
spürbar vertieft.
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2002:
14.Weizer Pfingsttreffen
Wenn
der Mutbringer kommt...
...dann treffen sich bellende Hunde mit schweren
Fällen. So geschehen beim diesjährigen Weizer
Pfingsttreffen.
Einen Mutbringer nennt die Übersetzung des
Evangeliums nach Friedolin Stier den Heiligen Geist. Beim 14. Weizer
Pfingsttreffen waren gleich mehrere Mutbringer anwesend. Der Wiener
Pastoraltheologe Paul Zulehner, ein langjähriger Begleiter der
Pfingstvision, konnte von Pfarrer Franz Lebenbauer als Festprediger
begrüßt werden.
Zulehner nahm auf die Eskalation von Gewalt und
Leid Bezug, die in den Terroranschlägen des 11. Septembers,
den Selbstmordattentaten in Israel und dem Amokläufer in
Erfurt erkennbar ist. "Der Spaßgesellschaft kommt zunehmend
der Spaß abhanden." An die Stelle des Spaßes sei
das unermessliche Leid getreten, das Menschen sich und anderen
zufügen. Die Ursache für die Verführbarkeit
zur Gewalt sieht Zulehner in der Armut. "Wer Arbeit und Liebe erlebt,
der neigt nicht zu Terror und Zerstörung. Verführbar
sind die Armgemachten der Welt und deren Innerstes ist
Hoffnungslosigkeit." Gegenstrategien zeigte er im Einsatz für
weltweite Gerechtigkeit auf und mit Blick auf die Schule in Erfurt in
der spirituellen Frage, was die innere Sinnleere auffüllen
könne: "Was gibt einem jungen Menschen, alleingelassen, soviel
Wertgefühl, soviel Würde, dass er es nicht
nötig hat, gewalttätig zu werden gegen sich und
andere?"
Einen Mutbringer nach dieser tristen Analyse bietet
das Bildwort Jesu vom Weinstock und den Reben an. Das Gleichnis
durchwob als Motto das Pfingsttreffen, angeregt vom neugestalteten
Altar der Weizbergkirche, den ein mit dem Motiv von Weintrauben
geschmückter Teppich hervorhebt. Walter Kratner,
Künstler aus Weiz, führte am Beginn des
Gottesdienstes in das Thema ein. Er sieht in der kalifornischen
Heiterkeit des Werkes von Hubert Schmalix, des in Los Angeles lebenden
österreichischen Malers, eine kongeniale Verbindung der
Farbpalette des Südens mit Historischem aus der
europäischen Kulturgeschichte, das mit
zeitgenössischer Religiosität die barocke Auffassung
von Prächtigkeit reflektiere. "Die radikale Visualisierung der
Trauben als Farbenflut erlaubt dem Altar mit klaren Strukturen
förmlich zu schweben, trotz Schwerkraft, trotz seiner ganzen
Materialität aus Beton."
Der fulminante Kanon zum Gloria, in dem es
heißt: "Atem Gottes, komm, heil' ger Geist, erweck das
Morgenrot der Kirche!", ließ die vielen Stimmen sich zur
größeren Ehre Gottes vereinen, wie auch viele
Trauben verbunden sind mit dem einen Weinstock Christus. Darin findet
Zulehner einen Ausweg aus der Verführung zur Gewalt: "Dass
jemand sich so tief in das Geheimnis Gottes einwurzelt, dass er am
Weinstock Christi hängt und eine Rebe an ihm ist. Dann ist er
nicht mehr voll von Gewalt, dann ist er durchdrungen von Christi
Gewaltlosigkeit." Den heiligen Franziskus, mit dem die Weizer
Pfingsttreffen seit jeher in enger Verbindung stehen, nennt Zulehner
als einen Mutbringer, um im Geist, in der Art Jesu handeln zu
können. Die Neugestaltung des Altarraumes sieht er "wie ein
Versprechen, sich von innen her zu neuer Kraft wandeln zu lassen, ein
Weg, den - geleitet durch die Weizer Pfingstvision - nicht wenige in
diesem Raum schon unaufhaltsam gehen."
Um der Gewalt konkrete Zeichen der
Solidarität entgegenzusetzen, banden die Kinder
während der Predigt die Flaggen aller kriegführenden
Länder der Erde an Rebzweige eines Weinstocks und brachten
diese an den Altar. Bei der Kollekte wurde für eine Aktion von
"Frauen ohne Grenzen" gesammelt, die sich für die
Zivilbevölkerung in den besetzten Palästinensischen
Gebieten einsetzt. Konkret sollen mobile Entbindungs- und
Notfallstationen angeschafft werden.
Die Teilnehmer an der Spirituellen Nacht wurden am
Vorabend zum Pfingstsonntag entlang des Spirituellen Weges durch Weiz
dazu ermutigt, auf die "bellenden Hunde" in sich selbst zu
hören, die einen kostbaren Schatz hüten. Angeleitet
wurden sie durch das Märchen der Brüder Grimm von den
"Drei Sprachen" und durch die Meditation des indischen Priesters P.
Iswar Prasad.
Als Mutbringer besonderer Art
begrüßte Fery Berger, der Organisator der
Pfingsttreffen, den Autor Franz-Josef Huainigg, mit dessen Lesung das
Programm am Sonntag Nachmittag ausklang. Huainigg ist nach einer
Impfung im Babyalter an beiden Beinen gelähmt und bewegt sich
im Rollstuhl fort. Die Weizerin Rosina Schneeberger, die an einer
ähnlichen Krankheit leidet, lernte ihn im
Rehabilitationszentrum kennen, wo er ihr als "noch so ein schwerer
Fall" vorgestellt wurde. Mit tief berührenden und zugleich
heiteren Texten zog der "schwere Fall" die Zuhörer in seinen
Bann und sensibilisierte sie für die Lebenswelt behinderter
Menschen.
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3000 bei KIRCHE STEH AUF!
Weizer Bewegung erlebt
Durchbruch
Weiz,
10.06.03.Vielversprechend war der Auftakt des heurigen
Pfingstereignisses. Schon in den ersten Veranstaltungen wurde es seinem
Anspruch als transformierende, erneuernde Kraft in der Kirche gerecht.
„Wenn die Kirche so weiter macht wie bis jetzt, wird sie
sterben“, warnte der bekannte ägyptische
Theologe Henri Boulad bei seinem
zweitägigen Seminar in Weiz. Für ihn geht es darum,
„das Christentum heute neu zu denken“. Dass
Aufbruch in der Kirche meistens von der Basis ausgehe, würden
wir auch jetzt erleben.
Ein Beispiel dafür – nicht aus der Kirche sondern
aus dem Bereich der Kunst – gab die „Junge
Gruppe“, die sich vor 50 Jahren in Weiz fand und den
Anstoß zur Gründung des Grazer „Forum
Stadtpark“ gab. Bei der „PfingstArt“
am Christi-Himmelfahrtstag kamen Vertreter der „Jungen
Gruppe“ mit jungen KünstlerInnen von heute ins
Gespräch. Dabei erinnerte sich Gustav Zankl:
„Aus dem Forum Stadtpark sind Leute hinausgegangen und haben
zellenartig in ganz Österreich Neues gebildet.“
Für Emil Breisach, damals Leiter
des Forums, war die Hoffnung wichtig, „dass ein von
KünstlerInnen verwaltetes Haus etwas entwickeln kann entgegen
den gesellschaftlichen Trends.“ Altlandeshauptmann Josef
Krainer betonte: „Man kann die
Gründung der Jungen Gruppe vor 50 Jahren in Weiz gar nicht
hoch genug bewerten. Sie gab den Anstoß für
das Forum Stadtpark, den Steirischen Herbst, die erste Jazzhochschule
Österreichs, Graz als Literaturhauptstadt, etc.“ Die
Erfahrungen der Künstler lassen sich auch auf die Situation
der Kirche übertragen.
Dass eine erneuerte und kraftvolle Kirche gebraucht wird, wurde beim Solidargespräch
deutlich. In Kleingruppen kamen Jung und Alt miteinander ins
Gespräch. Dabei wurde deutlich, dass in unserer Zeit, in der
so viele Traditionen und Beziehungsebenen zerbröckeln neue
Gemeinschaftsformen nötig sind.
Am Sonntag, dem 1. Juni, bot die „Klangvision“
feinsten Kunstgenuss in der Weizbergkirche. Die „Sinfonie in
H-Moll“ von Franz Schubert, sowie Anton Bruckners Messe in
F-Moll, die unter Alois Hochstrasser zur
Aufführung kamen, vermittelten im barocken Kirchenraum ein
tiefes Erlebnis von Spiritualität. Bischof Dr.
Egon Kapellari, der bereits zum vierten Mal in zwei
Jahren nach Weiz kam, las pfingstliche Texte. Darin sprach er sich
gegen die Geistlosigkeit aus. „Mit Geistlosigkeit ist hier
nicht ein Mangel an Intelligenz gemeint, sondern ein Mangel an
Spiritualität.“ – so Kapellari. Er
stärkte im Anschluss an das Konzert den Trägern der
Weizer Pfingstvision den Rücken und ermutigte sie, ihren Weg
zur Erneuerung und spirituellen Vertiefung weiter zu gehen.
Zu einer Ideenwerkstatt für Chancen einer Kirche von morgen
waren prominente GesprächspartnerInnen beim „Pfingstgespräch“
am Samstag zusammengekommen. „Eine Offensive
des Evangeliums ist angesagt.“ Fery Berger,
Initiator des „Weizer Pfingstereignisses“
bilanzierte mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft. Berger entnahm
den Gesprächen die „Grundstimmung eines neuen
Pfingsten“ und erinnerte genau vierzig Jahre nach dessen Tod
an Papst Johannes XXIII.
Der Wiener Theologe Paul M. Zulehner,
einer der Teilnehmer am Pfingstgespräch, ermutigte dazu,
„dass wir unsere Minderwertigkeitskomplexe über Bord
werfen.“ Die Kirche habe selbst das Reden von Gott verlernt.
Den Megatrend der Respiritualisierung bezeichnete er als
gottgefügte Provokation: „Sehnsucht boomt und Kirche
schrumpft. Trotz wachsendem Markt schreiben wir rote Zahlen. Wir
müssen die erste Adresse für spirituell Suchende
sein.“ Dazu brauche die Kirche selbst eine spirituelle
Vertiefung.
„Es ist wichtig, dass wir bei dem In-Gott-Eintauchen
innehalten“, ergänzte der steirische Weihbischof
Franz Lackner. Kirche solle keine
Billiglösungen anbieten, sondern „die
Herausforderung annehmen und es wagen, mehr von einem
menschenfreundlichen Gott zu sprechen.“ Das sei besonders im
Hinblick auf Menschen, die mit Gott hadern, wichtig.
Auch der international gefragte indische Priester Iswar
Prasad, der während der Woche vor Pfingsten in
Weiz eine tägliche Meditation anleitete, ermutigte zur
vertieften Spiritualität: „Wenn wir mit Gottes Geist
erfüllt sind, dann können wir eine andere Kirche
sein.“ Verwundert zeigte er sich darüber, wie hier
die politischen Prioritäten gesetzt werden: „Die
Tageszeitungen sind voll von der Pensionsreform. Was heißt
das? Ich kann es nicht verstehen. Wir in Indien haben so viele Kinder,
die nichts zu Essen haben, Hungersnot, Probleme zwischen den
Religionen. Es ist ein bisschen lächerlich für mich,
dass diesen sekundären Problemen so viel Zeit gewidmet wird
und dabei die eigentlichen Probleme der Welt vergessen
werden.“
Zulehner teilte dessen Unbehagen und relativierte: „Die
Kernfrage der Pensionsreform ist die Neujustierung des Reichtums.
Nebenan gibt es Länder, die das Überleben unter den
Bedingungen der Armut in der nachkommunistischen Zeit organisieren
müssen.“
Mit Blick auf kirchliche Themen wie etwa der Zulassung von Frauen zum
Weiheamt erinnerte Zulehner an die Vision des Petrus in Joppe, von der
die Apostelgeschichte erzählt, die diesen veranlasste, seine
Position gegenüber den jüdischen
Reinheitsvorschriften zu ändern. „Vielleicht lehrt
Gott uns in einem neuen Joppe, es doch zu tun, obwohl wir die
längste Zeit geglaubt haben, Gott will, dass wir es nicht tun
sollen.“
Abt Gregor Henckel
Donnersmarck sprach sich dafür aus, in
Gelassenheit voranzugehen: „Wir müssen nicht die
nächste Wahl gewinnen und wir müssen nicht ein
Produkt verkaufen. Ich muss aus eigener Liebe sprechen, egal, was dann
passiert.“ Der in der Orthodoxie beheimatete Radiomoderator
Dieter Dorner mahnte ein: „Kirche soll
menschliche Heimat für die Seele sein.“ Als Beispiel
führte er das in der Ostkirche gebräuchliche
Gleichgewicht von Akribie und Ökonomie an, also zwischen der
Strenge des Gesetzes und der Menschlichkeit in dessen Anwendung.
Zum ersten Mal wurde heuer ein Pfingstsymposion
für Führungskräfte veranstaltet.
Thema war: „Leadership und Spiritualität“.
Das auf 40 Plätze limitierte Seminar wurde von
Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Kirche
aus ganz Österreich besucht, darunter die Chefin der
Grünen in der Steiermark, Ingrid Lechner Sonnek,
der Geschäftsführer der steirischen ÖVP, Dr.
Andreas Schnider und der Eisenstädter Bischof
Dr. Paul Iby.
Dr. Angela Ringel, Witwe von Erwin Ringel, selbst Psychotherapeutin und
Referentin bei dem Symposion, sieht das Leben als Entwicklung. Die
größte Sünde der Kirche ist für
sie, dass sie der Entwicklung und Veränderung der Menschen
nicht gerecht werde. Leadership verbindet sie mit Ausstrahlung,
Charisma, Kollegialität.
Dr. Erhard Busek
gab in feuriger Rhetorik ein persönliches Zeugnis seiner
Erfahrungen als Politiker, vom Geist Otto Mauers und Ferdinand
Klostermeiers geprägt. „In der Liebe zu
Österreich soll uns niemand übertreffen.
Löscht den Geist nicht aus“, erinnerte sich Busek an
Leitsätze seiner Jugend. In der heutigen Politik sieht Busek
fünf Götzen: Öffentlichkeit, Kurzzeitigkeit,
Schnelligkeit, Eitelkeit und Diesseitigkeit. In unserer Gesellschaft
seien Wochenende, Klatschspalten und Banken heilig. Er
bemängelte die Scheinmoral großer
„Blätter“, die ihn als Politiker etwa
immer fragten, was er gegen Haider unternehme, im gleichen Atemzug aber
mit einer Titelseite von Haider aufmachten. Im Blick auf die Kirche sah
Busek die Chance, nicht nur auf Quoten, Zahlen, Events und
Vordergründiges schauen zu müssen. „Kirche
ist ein Ort, wo wir uns Inhalt leisten können.“
Busek besichtigte die Ausstellungsorte der „pfingstArt“,
die am Christi-Himmelfahrtstag eröffnet wurde und zeigte sich
sehr beeindruckt vom Weizberg als Schmelztiegel von Kirche und moderner
Kunst.
Mit einem kunstvollen Ereignis fand das diesjährige Weizer
Pfingsttreffen auch seinen Abschluss, mit der Aufführung des Musicals
„Talita kum – Steh auf und geh!“
im Franziskus-Steinbruch nahe Weiz.
3000 Menschen aus ganz
Österreich kamen heuer zum Weizer Pfingstereignis.
Für viele war es eine kräftige Ermutigung. Die Weizer
Bewegung erlebte damit ihren Durchbruch. Nach 15 Jahren ist hiermit in
Österreich etwas gewachsen, was spirituell am ehesten mit
Taizé in Frankreich, oder Sant`Egidio in Rom vergleichbar
ist.
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2004: "Neue Qualität
des Aufbruchs" in der Kirche
Auch
viele Kirchendistanzierte vom 16-tägigen Programm
angezogen - Kardinal Schönborn bei Begegnung im
Franziskus-Steinbruch: "Neues Pfingsten" ist in der Kirche
spürbar.
Graz, 2.6.04 (KAP) Von einer "neuen
Qualität des Aufbruchs" in der Kirche sprechen die
Veranstalter im Rückblick auf das insgesamt 16 Tage dauernde
Weizer Pfingsttreffen und seinen Höhepunkt am vergangenen
Wochenende. Das Motto "Salz der Erde, Licht der Welt" habe sich in der
oststeirischen Bezirksstadt u.a. darin konkretisiert, dass auch viele
Kirchendistanzierte von dem vielfältigen Programm mit
spirituellen, sozialpolitischen und kulturellen Akzenten angezogen
wurden, so Fery Berger von der "Weizer Pfingstvision" am Mittwoch
gegenüber "Kathpress". An Weiz werde auch deutlich, dass der
allmähliche Übergang von einer Volkskirche zu einer
sich frei und bewusst für den Glauben
entscheidenden Gemeinschaft viele Chancen berge und neue
Kreativität freisetze.
Kardinal Christoph Schönborn - am Pfingstsonntag Ehrengast bei
einer Feier im Franziskus-Steinbruch bei Weiz - würdigte die
"Pfingstvision" für ihre Verbindung von Mystik und Politik:
Die Weizer Vision lebe sehr stark in der Dimension der
Solidarität, aber aus einer spirituellen Wurzel heraus. Ein
"wahrhaft christlicher Weg" sei ohne gelebte und gestaltete
Solidarität undenkbar und sei "kein spiritueller Weg".
Schönborn äußerte sich noch tief
beeindruckt von der "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell.
Initiativen wie jene in Weiz sehe er als notwendige
Ergänzungen zu diesem Großereignis, die ihm
Nachhaltigkeit verleihen
würden.
Der Kardinal sprach bei der Begegnung mit Teilnehmern des Weizer
Pfingsttreffens von einem "neuen Pfingsten", das in der Kirche
spürbar werde: "Ich glaube, irgendetwas ist da im Umkippen, im
guten Sinne, so etwas wie ein Wendepunkt der Hoffnung." Es gebe "nicht
mehr dieses Resignative, dieses Trostlose, das in den letzten Jahren da
war". In der Kirche gebe es oft "so etwas wie eine Problemfixierung",
sagte Schönborn. Sinnvoller sei es, auf die "wunderbaren
Ressourcen, die das Christentum hat", zu schauen. Diese lägen
etwa in den großen Mystikern, den großen
"Lebemeistern". Und es gelte auch auf die Ressourcen zu achten, "die
jeder von uns hat". Jeder habe Gaben des Heiligen Geistes, so
Schönborn.
Fery Berger wies gegenüber "Kathpress" auf die breit
gestreuten Aktivitäten und Initiativen hin, die in den letzten
Jahren rund um das Weizer Pfingsttreffen gewachsen seien.
Besonders im Mittelpunkt stand heuer der Verein "Christina lebt", der
seinen zehnten Geburtstag feierte. An dessen Anfang stand die Idee
einer Jugendgruppe, sich dafür einzusetzen, dass Christina -
ein behindertes Mädchen aus der Gruppe - einen Arbeitsplatz
bekommt. Daraus entstand eine Einrichtung zur mobilen Betreuung und
Integration von Behinderten, die aus dem Bezirk Weiz nicht mehr
wegzudenken ist, ein agiler Verein mit 300 Mitgliedern und 40 haupt-
und ehrenamtliche Mitarbeitern. Dem Geburtstag war nicht nur ein buntes
Straßenfest gewidmet, sondern auch der berührende
Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche, berichtete Berger. Die
Übersetzung in Gebärdensprache veranschaulichte das
pfingstliche Sprachenwunder, das Salz der Erde wurde in einer
Installation von Walter Kratner - verantwortlich für das
Kulturprogramm des Pfingsttreffens - aufgegriffen: Der Weizer
Künstler legte im Mittelgang der Kirche eine Spur aus Salz,
das er auf zusammengefaltete Jutesäcke ausgoss.
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Pfingsten 2005
Verantwortung für die
Menschheitsfamilie
Auftakt zum 17.
„Weizer Pfingstereignis“ mit Adolf Holl und Henri
Boulad und dem Te Deum von Antonin Dvorák
Das archetypische biblische Brüderpaar
Kain und Abel steht im Mittelpunkt des diesjährigen
„Weizer Pfingstereignisses“. Unter diesem Leitmotiv
will es einen substantiellen Beitrag zum Jahr des Gedenkens an das
Kriegsende vor 60 Jahren leisten. Die 1989 als Jugendtreffen begonnene
Veranstaltung in der oststeirischen Pfarre Weiz setzt nunmehr seit
Jahren wichtige Impulse der Erneuerung in der Kirche. „Je
spiritueller, desto solidarischer“ werde die Kirche, fasste
der Initiator dieser Pfingsttreffen, der Theologe Fery Berger seine
Erfahrungen mit den Aufbrüchen zusammen, die in den letzten 17
Jahren in Weiz und weit darüber hinaus geschehen seien.
Den Auftakt bildeten ein künstlerisch gestalteter Themenabend
zu „Kain und Abel“ am Christi Himmelfahrtstag,
sowie ein zweitägiges spirituelles Seminar mit dem
ägyptischen Jesuitenpater Henri Boulad. Durch die
verschiedenen Sprachen der Kunst wurde bei der
„PfingstART“ das biblische Motiv in unsere Zeit
übersetzt, wo es nichts an Aktualität verloren hat.
Der „Kain in uns, neben uns und auf der
Überholspur“ werde durch die Beiträge der
Künstlerinnen und Künstler sichtbar gemacht,
erklärte der Weizer Künstler Walter Kratner, der den
Abend konzipierte. Expressive Bilder von Sonja Ladstätter und
Tarnstoffe, die Walter Köstenbauer quer durch die
Weizbergkirche spannte, zeigten das Gewaltpotential, das sich im
Menschen und in der Welt steckt. Ein japanischer Butoh-Ausdruckstanz
visualisierte in berührender Weise Ursachen und Folgen von
Gewalt, das kommunikationslose Nebeneinander von Menschen, den
Schrecken und die Schuld. Der streitbare Wiener Theologe und Publizist
Adolf Holl konterkarierte das Thema mit einer Lesung aus seinem
neuesten Buch „Der lachende Christus“. Wie ernst
ihm sein Entwurf ist, bei dem er Jesus lachend daneben stehen und
zusehen lässt, wie dessen „Ersatzmann“ die
Nägel durch den Leib getrieben werden, ließ Holl
nicht ganz durchblicken. Er schreibe seine Bücher,
„um ein wenig gute Laune unter den religiös noch
anhänglichen Menschen zu verbreiten“,
erklärte der Autor jedenfalls im anschließenden
Gespräch.
Sehr existentiell, konkret und in die Tiefe gehend
durchpflügte Henri Boulad in drei Vorträgen den Acker
des Dramas von Kain und Abel. Als „Gesetz des
Dschungels“ bezeichnete der bekannte geistliche
Schriftsteller die Schlussfolgerung: „Ein anderer bedroht
meine Existenz. Daher muss ich ihn auslöschen.“ In
seiner Entwicklung müsse ein Kind zuerst egozentrisch sein, um
danach über diese Phase hinaus gelangen zu können.
„Man kann nur über das Ego hinauswachsen, wenn man
einmal eines aufgebaut hat.“ Kain und Abel stünden
für den „Anfang der
Menschheitsgeschichte“, für die Erfahrung, dass,
sobald zwei das sind, diese miteinander teilen müssten.
Dadurch komme es zum Konflikt. „Nicht nur Gebiete und
Ressourcen führen zu Kriegen, sondern auch der Anspruch auf
Gott, auf die Wahrheit“, hob Boulad hervor. Er schlug vor,
den Menschenrechten eine Ergänzung anzufügen, die
nicht nur die Rechte des einzelnen, sondern auch der Menschheit als
Ganzes hervorhebe. Es gebe im Menschen einen Trieb dazu, den anderen
umzubringen, aber genauso auch einen Antrieb dazu, den anderen mehr zu
lieben als sich selbst. Der ägyptische Caritas-Direktor zeigte
sich davon überzeugt, „dass die Liebe
größer ist als der Egoismus“, dass das
Gute tiefer liege als das Böse und der Kreislauf der Gewalt
durchbrochen werden könne. Das Leiden und die Hingabe Christi
sind für ihn die Antwort auf die Gewalt in der Welt.
„Es ist die Passion der gesamten Menschheit.“
Menschen seien bereit, für Familienmitglieder oder das
„geheiligte Vaterland“ ihr Blut zu
vergießen. „Kann man dieses Gefühl auf die
gesamte Menschheit erweitern?“ fragt Boulad. Es sei eine alte
Idee, in jedem Menschen seinen Bruder, seine Schwester zu sehen, alle
als „Söhne Adams“, als Angehörige
der menschlichen Familie zu betrachten. Durch Liebe werde das
Individuum zur Person, die nicht abgeschlossen, sondern offen sei.
„Wir sind aufgerufen, uns als etwas Besonderes zu
verwirklichen“, ermunterte Boulad dazu, „ich selbst
zu sein.“ Wenn das gelinge, „dann bringe ich dem
anderen etwas, was er nicht sein kann“. Als Christ habe man
die Aufgabe, das eigene Selbst in den mystischen Leib Christi
hineinzugeben.
Zur Zukunft der Kirche meint der Theologe: „Die
Identität der katholischen Kirche ist nicht, zu sein, was sie
war, sondern darauf ausgerichtet, was sie sein wird.“ Wie sie
aussehen wird, müsse erst erfunden werden. Wie ein einzelnes
Individuum müsse sie eine Entwicklung durchmachen
„vom ausschließenden Katholizismus zur
einschließenden Katholizität“. Die Frage
ist für Boulad entscheidend, ob die Kirche eine Seele habe,
die groß genug ist, alle menschlichen Reichtümer
furchtlos aufzunehmen.
Durch die Globalisierung sei erstmals die ganze Welt in Reichweite
gerückt. Wir wüssten über vieles Bescheid
und könnten etwas tun. „Und wenn wir nichts tun,
werden wir schuldig“, ist Boulad überzeugt. Auch in
der Kirche sei der einzelne aufgerufen. In Weiz sei das erkannt worden
und dann sei etwas passiert. „Warten Sie nicht darauf, dass
Sie einen öffentlichen Auftrag der Kirche erhalten!“
rief der Priester den Weizern zu. Die Geschichte sei die
Schöpfung von Einzelmenschen, nicht der Masse. Immer wieder
hätten einzelne Großes bewegt. Er stellte sich gegen
einen Fatalismus und schrieb dem einzelnen Verantwortung zu, selbst
Handelnder und Geschichte Schreibender zu sein. „Jede
Entscheidung verändert die Geschichte der Welt.“
Besonders mahnte Boulad die Verantwortung Europas für das
Geschick der Welt ein. Die ganze Welt sei der Bruder, dessen
Hüter man ist. Es sei Zeit, dass Europa sich dafür
öffnet, dass das Mitgefühl mit der dritten Welt
Gestalt annehme. „Das Böse ist kein theoretisches,
sondern ein praktisches Problem. Wir müssen das Böse
bekämpfen, uns nicht darüber unterhalten.“
Dass Europa eine christliche Seele bekommt, dass es den Mensch und
nicht die Wirtschaft in den Mittelpunkt stellt, sei dafür
entscheidend, damit es diese Verantwortung wahrnimmt und nicht zu einem
Supermarkt wird.
Wer schützt den modernen Abel vor dem
Brudermord?
Einen „Aufbruch von innen“
erkennt Paul M. Zulehner im Weizer Pfingstereignis
Die Geschichte des
Brüderpaares Kain und
Abel, das Leitmotiv des diesjährigen „Weizer
Pfingstereignisses“, ist eine Menschheitsgeschichte. Paul M.
Zulehner, Prediger beim Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche,
erinnerte an Papst Johannes Paul II. Für ihn, der als
„eindringliche Predigt ohne Worte“ sein Sterben
vollbracht habe, „ohne es vor der Öffentlichkeit zu
verbergen“, und damit vor allem so viele junge Menschen
berührte, habe Kain ein konkretes politisches Gesicht gehabt,
jenes des „Totalitarismus des Kommunismus“, der den
restlosen Zugriff auf den Menschen anstrebte. Zu Pfingsten 1979 habe
der neu gewählte polnische Papst bei der ersten Pastoralreise
in seine Heimat „ohne ein einziges politisches Wort ihre
totale Macht unterwandert“. Nichts – folgerte
Zulehner daraus – sei so politisch wie die Anbetung, denn wer
sein Knie vor Gott beuge, tue das nie mehr vor einer Partei.
Nicht gewaltsam sei der moderne Abel vor dem Brudermord zu
beschützen, „sondern durch jene Gewaltlosigkeit, die
der Anbetung innewohnt“. Der Wiener Pastoraltheologe wies auf
aktuelle Beispiele der immer vehementer geführten Debatten um
die Euthanasie hin. Der neue Papst, Benedikt XVI., beobachte mit Sorge,
„dass der westlichen Demokratie jener Vorrat an christlichen
Werten ausgeht, der ihr in der Gestalt der Menschenrechte bisher ihr
menschliches Gesicht gesichert hat“, und verlange eine
Rückbesinnung auf eine Wahrheit, „über die
keine Demokratie verfügen kann“.
Zulehner erkennt in den weltkirchlichen Ereignissen der
jüngsten Zeit einen globalen Aufbruch von oben. In Weiz gebe
es einen lokalen Aufbruch von unten, der sich „auch nach 17
Jahren unvermindert kraftvoll fortsetzt“. In beiden
Fällen gehe allerdings die Bewegung letztlich von innen, von
der Mitte des Evangeliums aus: „Es ist ein Markenzeichen der
aufbrechenden Kirche, dass ihr Leben elementar wird, einfach,
durchsichtig und echt.“ Es sei getragen von einer Liebe, die
Gott und den Armen in einem meint, müsse zugleich spirituell
und solidarisch sein.
Der kantige Satz Papst Benedikts bei seiner Amtseinführung sei
für die europäische Kirche überraschend
gewesen, „nicht aber für Weiz und schon gar nicht
für die Weltkirche“, schloss Zulehner.
Den Spuren von Kain und Abel in sich selbst folgten die
Teilnehmer(innen) bei der „Spirituellen Nacht“ am
Vorabend auf Pfingsten. Das biblische Thema spannte den Bogen vom
pfingstlichen Geist des Lebens zum Gedenken an den 50. Jahrestag der
Unterzeichnung des Staatsvertrags und das Kriegsende vor 60 Jahren. In
einem Garten in der Weizer Vorstadt wurde genau an jener Stelle ein
Baum gepflanzt, an der 1944 eine Bombe einschlug, und der dabei ums
Leben gekommenen Menschen gedacht. Die Skulptur
„Schwebebalken“ am Weizberg deutet die fragile
Balance zwischen zerstörenden und konstruktiven
Kräften im Menschen an. Sie bildete die ideale Kulisse
für eine starke pantomimische Darstellung des
tödlichen Konflikts zwischen Kain und Abel.
Die traditionelle Wanderung zum Franziskus-Steinbruch und das dort
stattfindende Abendprogramm, mit dem das Weizer Pfingsttreffen
ausklang, wurde heuer mit dem überraschenden Besuch von
Bischof Egon Kapellari gekrönt. Als besonderes
„Zeichen der Wertschätzung für die
Weizer“ empfand Fery Berger, der Organisator der Treffen,
diese Geste. „Zu Pfingsten sind Glut und Feuer
angesagt“, konterte der Bischof in einem Grußwort.
Er freue sich, dass es dieses Glutnest gibt. Texte aus Khalil Gibrans
bekanntem Werk „Der Prophet“, gelesen von Thomas
Klock und musikalisch stimmungsvoll untermalt von „Gandalf
& Band“, gaben dem Abend eine nachdenklich poetische
Note.
|
|
|
|
LEBEN IM GEIST
|
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Freitag, 19. Mai, 19.00 - Samstag 20.
Mai, 17.00
Pfarrzentrum am Weizberg |
SPIRITUELLES SEMINAR
|
Sr. Ishpriya
|
Leben
im Auge des Hurrikans
Zur Frage der Spiritualität in der Hektik des Alltags
|
_______________________________
|
Sonntag, 21 Mai, 18.00
Weizbergkirche |
KLANGVISION AM WEIZBERG
|
Benefiz für Günther
Zgubic
|
Orgelintrada / Franz
Schubert, Es-Dur Messe / Georg F. Händel, Halleluja
|
| Pannonische
Philharmonie |
Grazer
Concertchor |
| Musikdirektion:
Alois J. Hochstrasser |
| Orgel:
Johannes Ebenbauer |
| Texte
und Bildprojektionen: BG Weiz |
| Ausstellung:
Musikhauptschule Weiz |
_______________________________
|
Christi Himmelfahrt, 25. Mai, 19-22.00
Kulturkeller am Weizberg |
PFINGSTART
|
Themenabend zu "Leben im Geist"
|
| Ausstellung
im Gewölbekeller: Alfred Hrdlicka und Diethard Blaudszun |
| Ouverture:
Walter Kratner |
| Prolog:
Andrea Sailer |
| Installation
am Weizberg: Werner Hofmeister |
| Lesung:
Josef Winkler |
| Philosophische
Reflexionen: Arnold Mettnitzer |
| Gesang:
Ulrike Finder, Saxophon: Ernst Wallisch |
_______________________________
|
Freitag, 26. Mai - Samstag, 3. Juni,
täglich 18.30 - 19.00
Emanuelkapelle |
PFINGSTNOVENE
|
Gebet für ein Neues Pfingsten
|
_______________________________
|
Montag, 29. Mai - Freitag, 2. Juni,
täglich 18-19.30
Pfarrzentrum am Weizberg |
TÄGLICHE MEDITATION
|
Christliche Meditation und Yoga
|
| P.
Iswar Prasad / Indien |
_______________________________
|
Donnerstag, 1. Juni, ab 15.00
Europa Allee |
CHRISTINA LEBT - FEST
|
| Alternatives
Strassenfest mit Behindertenparcours, Theater,
Kinderprogramm, Musik, Trommeln, Pantomime |
_______________________________
|
Freitag, 2. Juni, 9.30 - Samstag,
3.Juni, 13.00
Pfarrzentrum am Weizberg |
PFINGSTSYMPOSION FÜR
FÜHRUNGSKRÄFTE
|
Leadership und Spiritualit„t
Lebensqualität im Leistungsdruck
|
| Dr.
Paul M. Zulehner, Prof. Dr. Leopold Stieger, Maryam Bigdeli, DI Dr.
h.c. Josef Riegler |
_______________________________
|
Pfingstsamstag, 3. Juni, 21.00 -
Pfingstmontag 5. Juni, 24.00
Weizberg - Franziskussteinbruch |
WEIZER JUGENDTREFFEN
|
zeitgeist 06
|
Mit Gruppen aus Slowenien, Ungarn,
Deutschland, Österreich...
|
| Jugendprogramm
mit Begegnungen, Workshops und Teilnahme an der
Spirituellen Nacht, dem 18. Weizer Pfingsttreffen und dem
Pfinxtrocktakel. |
_______________________________
|
Pfingstsamstag, 3. Juni, 21.00 - 24.00
Tabor - Evangelische Kirche - Weizberg |
SPIRITUELLE NACHT
|
zeitgeist 06
|
"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes
Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"
|
| Musik:
Nik Weberhofer und Georg Gratzer |
_______________________________
|
Pfingstsonntag, 4. Juni, 10.00 - 20.00
Weizberg - Franziskus-Steinbruch |
18. WEIZER PFINGSTTREFFEN
|
Leben im Geist
|
| 10.00 |
Pfingstgottesdienst
in der Weizbergkirche
Pfingstpredigt: P. Markus Inama - Jesuit/Innsbruck |
| 12.00 |
Gemeinsames Mittagessen |
| 13.00 |
Integrationscafe von "Christina
lebt" |
| 14.00 |
Wanderung zum
Franziskus-Steinbruch
Familien-Märchenwanderung für Kinder mit Franz
Mellak |
| 16.00 |
Busfahrt zum Steinbruch |
| 17.00 |
Gemeinsame Jause |
| 19.00 |
Heiliges Verlangen
Eine musikpoetische Pilgerreise
Andrea Sailer, Alfred Jokesch, Georg Gratzer, Raimund Wurzwallner,
Birgit Becker |
| 20.00 |
Busfahrt und Fackelwanderung
zurück nach Weiz |
|
_______________________________
|
Pfingstmontag, 5. Juni, 18.00 - 24.00
Alte Kegelbahn am Weizberg |
PFINXTROCKTAKEL
|
Johari, Polacks Mühle
& the minddrifters
|
_______________________________
|
Samstag, 10. Juni, 18.00
Gewölbekeller des Pfarrzentrums am Weizberg |
WEIZER WEINPRÄSENTATION
|
Heimspiel mit zwei Legionären
|
| E.
Deutsch - J. H. Leitner - E. Pichler - H. Pilz - A. Posch - A.
Pregartner - F. Seyfried - J. Wilhelm |
|
|
>Programm
Weizer
Pfingstereignis heuer mit prophetischem Ruf zur Umkehr
Thema
"Alpha & Omega" soll angesichts "apokalyptischer"
Zeitphänomene zur Solidarisierung motivieren - "Solidarregion
Weiz" als Vorzeigemodell - Veranstaltungen heuer auch im Umland von
Weiz
Graz, 9.5.07
(KAP) Das "Weizer Pfingstereignis" soll heuer mit dem Thema "Alpha
& Omega" einen prophetischen Ruf zur Umkehr bewirken.
Angesichts vieler "apokalyptischer" Zeitphänomene wie
Nord-Süd-Konflikt, Terror, ungerechtes Wirtschaftssystem, neue
Aufrüstung oder Klimawandel solle es nicht zu
"Weltuntergangsstimmung", sondern zur Solidarisierung kommen, betont
der Leiter und Koordinator der "Weizer Pfingstvision", Fery Berger, in
seiner Ankündigung der 19. Auflage des "Pfingstereignisses".
Das reichhaltige Programm umfasst spirituelle, sozialpolitische und
kulturelle Aspekte. Schwerpunktort bleibe zwar der Raum Weiz, heuer
würden vermehrt aber auch andere Orte in der Oststeiermark
einbezogen, um "Mystik und Politik" rund um das Pfingstfest konkret
werden zu lassen.
Als
Vorzeigemodell für eine faire und nachhaltige "Globalisierung
an der Basis" über konfessionelle und parteiliche Grenzen
hinweg kann laut Berger die Gründung der
"Solidarregion Weiz"
im vergangenen Jahr gelten, die am Freitag, 25. Mai, in Gleisdorf im
Beisein von Staatssekretärin Christine Marek und
Lokalpolitikern präsentiert wird. Den Festvortrag
hält der mit der "Weizer Pfingstvision" seit Jahren eng
verbundene Wiener Pastoraltheologe Prof. Paul M. Zulehner zum Thema
"Solidarität in Wirtschaft und Politik".
Hochkarätig
besetzt ist am Freitagabend, 25. Mai, in der
Weizer Wirtschaftskammer ein "Solidargespräch" zur Frage "Was
heißt Solidarität in einer globalisierten Welt?".
Unter der Lei- tung von "Standard"-Chefredakteur Gerfried Sperl
diskutieren u.a. Caritas-Präsident Franz Küberl, die
Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, "VA-Tech Hydro"-Direktor Reinhold
Zingl und Paul Zulehner.
Für
den - kulturellen - Auftakt des "Pfingstereignisses" sorgt die
Pannonische Philharmonie unter Prof. Alois J. Hochstrasser mit einem
Konzert bereits am 10. Mai um 19.30 Uhr im Kunsthaus Weiz;
aufgeführt werden Mozarts Konzert für Klarinette und
Orchester in A-Dur und Beethovens "Schicksalssinfonie" (5. Sinfonie in
C-Moll, op 67).
Auch zwei
Auftragswerke stehen auf dem Kulturprogramm des "Pfingstereignisses":
Uraufgeführt werden eine Komposition von Johannes Ebenbauer im
Rahmen von "pfingstArt" am Christi-Himmelfahrtstag, 17. Mai, im
Kulturkeller am Weizberg sowie das Stück "Alpha & Ome-
ga" (Text: Andrea Sailer, Musik: Georg Gratzer & friends) beim
Pfingstgottesdienst am Sonntag, 27.Mai, um 10 Uhr in der
Weizbergkirche. Am Pfingstsonntag ist auch die traditionel- le
Wanderung zum Franziskus-Steinbruch bei Weiz, ein "Spielefest"
für Kinder, Musik, Lesungen, ein Pfingst-Abendessen und eine
Fackelwanderung zurück nach Weiz geplant. Ein geistlicher
Höhepunkt wird auch die "spirituelle Nacht" am Pfingstsamstag
von 21 bis 24 Uhr von der Taborkirche auf den Weizberg sein.
weizer
pfingstereignis 08
GOTT
OHNE GRENZEN

2008
Samstag,
12. April, 19-22.00 Uhr
Kunsthaus Weiz
20
JAHRE PFINGSTVISION
EIN
BLICK VORAUS
Grußwort
Bischof Dr. Egon Kapellari
"Pfingsten in Jerusalem" - und Weiz (?)
Begrüßungsgespräch
Bgm. Helmut Kienreich
LHStv. Dr. Hermann
Schützenhöfer
Pfarrerin Mag. Ingrid Staudt
Diakon Mag. Hannes Pscheidt
Referate
Dr. Erhard Busek Wendezeit
oder Zeitenwende? Perspektiven in einer neuen Welt
DDr. Paul Zulehner Wo Gott
ist, da ist Zukunft. Religiös-kirchliche Perspektiven
für die nächsten 20 Jahre
Spiritueller Ausklang
Sr. Ishpriya Neues Pfingsten
Uraufführung
Sound of Pentecoast
Robert Kelz Komposition
Andrea Sailer Text
Manfred Wiener Arrangement
Johann Steinecker
Videoinstallation
Big Band Weiz, Dynamis
Ausführende
Ausstellung
Hannes Schwarz
Martin Hörl
Martin Ladstätter
♦
Mittwoch,
16. April, 19.00 Uhr
Wirtschaftskammer Weiz
SOLIDARREGION
- WIRTSCHAFT
WIRTSCHAFT
UND GLOBALITÄT
WIE GEHT ES WEITER MIT UNSERER
WIRTSCHAFT
Dr. Wolfgang Schüssel
Referat
Gespräch mit Margit Strobl (Strobl Bau
Weiz), Erwin Stubenschrott (KWB-Biomasseheizungen),
Christian Knill (Knill
Gruppe) und Publikumsdiskussion
Dr. Ernst Sittinger (Kleine
Zeitung) Moderation
Veranstalter: Solidarregion Weiz
Mitveranstalter: Wirtschaftskammer Steiermark
♦
Freitag,
18. April, 20.00 Uhr
Weizbergkirche
KLANGVISION
URAUFFÜHRUNG
Eternity
Meditative Musik am Abend im begehbaren Raum der Weizbergkirche
Johannes Ebenbauer, Georg Gratzer Komposition
und Konzeption
Beefolk, Johannes Ebenbauer(Orgel)
Ausführende
Samstag,
19. April, 19.00 Uhr
Kunsthaus Weiz
PFINGSTKONZERT
Josef Haydn_Konzert
für Klavier und Orchester D-dur
Felix Mendelsohn Bartholdy_Walpurgisnacht
Antonin Dvorak_Aus der Neuen
Welt
Pannonische Philharmonie
Orchester
Alois J. Hochstrasser
Dirigent
Veranstalter: Stadtgemeinde Weiz
♦
Donnerstag,
24. April, 9.00-13.00 Uhr
Schulzentrum Weiz/BG-BRG-Weiz
SOLIDARREGION
- SCHULEN
GLOBALITÄT
UND GERECHTIGKEIT
DDr. Leo Gabriel
Diskussion mit SchülerInnen der HTL, HLW, HAK und BG/BRG-Weiz
Mitveranstalter: BG/BRG Weiz, HAK, HTL, HLW
♦
Donnerstag.
24. April, 19.00 Uhr
Europasaal/Weiz
SOLIDARREGION
- ARBEITSWELT
GUTE
ARBEIT BEI UNS UND IN DER ANDEREN WELT
Vernissage
einer Ausstellung mit Werken der Arbeiterkünstler Walter
Supper, Arnold Wratschko und Albin Schrey
Bilder
werden vom Museumsverein zur Verfügung gestellt.
Eröffnung
Richard Kratochwill, Musikalische Umrahmung Musikschule Weiz
Podiumsgespräch
Einführung:
Gerhard Winkler_Bildungsreferent
des ÖGB Steiermark
Wolfgang Katzian_Vorsitzender
der Gewerkschaft für die Privatangestellten
Dr. Thomas Krautzer_Industriellenvereinigung
Ing. Peter Bogensberger_3
Jahre Geschäftsführer der VA-Tech in einer
Generatorenfabrik in Indien
Edith Abawe_Ruanda
Moderation:
Dr. Peter Huemer
Veranstalter:
Solidarregion Weiz
Mitveranstalter:
ÖGB Steiermark
♦
Mittwoch,
30. April, 19.00 Uhr
forumKloster Gleisdorf
PFINGSTART
Josef
Taucher Vernissage
Veranstalter:
Kulturreferat Gleisdorf
♦
Christi
Himmelfahrt, 1. Mai, 19.00 Uhr
Kulturkeller am Weizberg
Hans
Jandl Ausstellung
Thomas
Glavinic Lesung
Raimund
Wurzwallner Theater
Franz
Kafka Ein Bericht für eine Akademie
Arnold
Mettnitzer und Thomas Glavinic
Podiumsgespräch
♦
Freitag,
2. Mai - Samstag, 10. Mai, 20.00 Uhr
Taborkirche
PFINGSTNOVENE
TREFFEN
ZU GEBET UND MEDITATION
Für den Frieden in mir und für ein friedvolles
Miteinander aller Menschen der verschiedenen Völker, Kulturen
und Religionen / Konfessionen.
www.pfingstvision.at/pfingstnovene
Information: Rosina Schneeberger 0664/5241940
♦
Freitag,
9. Mai, 14.-18.00 Uhr
Europa Allee
CHRISTINA
LEBT- FEST
Alternatives
Straßenfest mit Behindertenpacours, Theater,
Musik,
Tanz, Trommeln, Pantomime, Spielefest für Kinder...
Ausweichtermin: Freitag, 16.Mai
Veranstalter: Christina lebt
♦
Freitag,
9. Mai, 17.30 Uhr
forumKloster/Gleisdorf
PFINGSTPERFORMANCE
GOTT
OHNE GRENZEN
Musik
und besinnlich-heitere Texte aus verschiedenen Religionen
Dieter
Dorner Lesung
Georg Gratzer & Amridan
Musik
Hina Sarojini Tanz
Veranstalter: Kulturreferat Gleisdorf
♦
Montag,
5. Mai - Freitag, 9. Mai, 18-19.30 Uhr
Pfarrzentrum am Weizberg
TÄGLICHE
MEDITATION
CHRISTLICHE
MEDIDATION UND YOGA
P. Iswar Prasad/Indien
♦
Freitag,
9. Mai, 19.30 Uhr
Buchhandlung Plautz im Kunsthaus Weiz
VORTRAG
UND GESPRÄCH
DR.
WILHELM BRUNERS - WIE JESUS GLAUBEN LERNTE
Mitveranstalter: Buchhandlung Plautz, Bibliothek am Weizberg,
Bücherei Weberhaus
♦
Pfingstsamstag,
10. Mai, 10-13.00 Uhr
Pfarrzentrum am Weizberg
SPIRITUELLES
SEMINAR
DR.
WILHELM BRUNERS - GOTT OHNE GRENZEN
♦
Pfingstsamstag,
10. Mai, 21-24.00 Uhr
Tabor - Evangelische Kirche - Weizberg
SPIRITUELLE
NACHT
GOTT
OHNE GRENZEN
♦
Pfingstsonntag,
11. Mai, 10-22.00 Uhr
Weizberg - Franziskussteinbruch - Kunsthaus Weiz
20.
WEIZER PFINGSTTREFFEN
20
JAHRE PFINGSTVISION
FEST OHNE GRENZEN
|
10.00
|
Pfingstgottesdienst
in der Weizbergkirche
Dr. Wilhelm Bruners
Pfingstpredigt
Georg Gratzer & friends
Musik
|
|
|
11.00
|
Gemeinsames
Mittagessen und Kräuterbrunch
|
|
|
12.00
|
Integrationscafe
von "Christina lebt"
|
|
|
13.00
|
Andrea
Sailer Literaturwanderung zum
Franziskussteinbruch
|
|
|
13.00
|
Franz
Mellak Märchenwanderung
|
|
|
14.00
|
Gemeinsame
Wanderung
|
|
|
16.00
|
Pfingstkabarett
und Konzert
Die Gaukler, Dieter Korschitz,
Alfred
Jokesch,
The Voice
|
|
|
17.30
|
Abendessen
|
|
|
19.00
|
Jubiläums-Bummelzugfahrt
zurück nach Weiz
|
|
|
20.00
|
Aufführung
im Kunsthaus Weiz
Pfingstperformance
Dieter Dorner, Georg Gratzer
&
Amridan
Sound of Pentecost
Robert Kelz Komposition
Andrea Sailer Text
Manfred Wiener
Arrangement
Johann Steinecker
Videoinstallation
Big Band Weiz, Dynamis
Ausführende
|
|
KEINE ANGST-ES
BRENNT
weizer
pfingstereignis 09
Klangvision
Freitag,
8. Mai, 19,00 Uhr
Kunsthaus
Weiz
Eröffnungsessay
von Andrea Sailer:
„Keine Angst – es brennt“
200
Jahre Josef
Haydn
“Die
Jahreszeiten“
Oratorium
für Soli,
Chor und Orchester
Ellen van
Lier – Johannes Chum – Robert Holl
Grazer
Concertchor – Concert-Jugendchor
Pannonische Philharmonie
Musikalische Leitung
Alois J.Hochstrasser
■
Samstag,
9. Mai, 10.00 –
18.00
SolidarRegion
weiz_seminar
Zentrum
der
Pfingstvision am Weizberg
Weiz und die
Finanzkrise. Was können wir tun?
Dr.
Gero
Jenner
Präsentation
von Modellen
regionalen Geldkreislaufes
DI Tobias Plettenbacher, Experte
für Komplementärwährungen
Dr. Volker
Mastalier, Initiator
Regionalwährung Styrrion
■
Klangmeditation
Freitag,
15. Mai, 20.00
Weizbergkirche
hope
Johannes
Ebenbauer und Georg Gratzer
■
Samstag,
16. Mai, 10.00
– 18.00
SolidarRegion
weiz_seminar
Wirtschaftskammer
Weiz
Zukunft unserer Wirtschaft. Neue Strategien entwickeln
Dr.
Christian
Felber, Dr.Markus Blümel, Dr. Manfred Prisching
■
Sonntag,
17. Mai, 10.00
gottesdienst mit erwachsenentaufe
Weizbergkirche
Predigt:
P.
Iswar Prasad
Agape im
Kräutergarten
■
Christi
Himmelfahrt, 21. Mai, 19.00
PfingstArt
09
Kulturkeller
am Weizberg
Lesung: Franz
Schuh
Szenische
Lesung: Stefan
Schmitzer
Literaturgespräch: Reinhard
Kacianka
Ausstellung:
Erwin Schwentner
■
Freitag,
22. Mai – Samstag,
30. Mai, 20.00
Pfingstnovene
Tabor
Wir beten für den
Zusammenhalt unter uns; eine gerechte Verteilung der Lebenschancen
aller
Menschen und eine grundsätzliche Erneuerung der ganzen
Gesellschaft.
■
Montag,
25. Mai – Freitag, 29. Mai, 18.00 – 19.30
Zentrum
der Pfingstvision
am Weizberg
Tägliche
Meditation
Christliche
Meditation
und Yoga
P.
Iswar Prasad
/
Indien
■
Montag,
25. Mai, 19.30
Buchhandlung Plautz/Weiz
gespräch
am runden tisch
Keine Angst – es brennt
Prof
.Dr. Konrad Paul
Liessmann, Dr. Rotraud Perner,
Mag.
Helmut Schüller
Moderation:
Dr. Hubert Feichtlbauer
Mitveranstalter:
Buchhandlung Plautz
■
Freitag,
29. Mai, ab 15.00
Europa
Allee/Weiz
Christina lebt- FEST
■
Pfingstsamstag,
30.
Mai, 9.00 – 12.00
Pfarrzentrum
am
Weizberg
Spirituelles Seminar
P.
Iswar Prasad,
Die innere Flamme. Feuer als Symbol
der Gotteserfahrung in der Mystik
■
Pfingstsonntag,
31.
Mai, 10.00 – 22.00
Weizberg – Franziskus-Steinbruch
21.
Weizer Pfingsttreffen
Keine
Angst - es brennt
10.00 Pfingstgottesdienst in der
Weizbergkirche
Pfingstpredigt:
Dr. Paul
Zulehner
Musik:
Robert Kelz & friends
Text: Andrea Sailer
ORF_Rundfunk_Gottesdienstübertragnung
11.30 Gemeinsames
Mittagessen
12.00 Integrationscafe
von „Christina
lebt“
13.00 Märchenwanderung
„In Liebe
durchs Feuer gehen“
Frederik
Frans Mellak erzählt Märchen von beherzten Frauen und
Männern,
die die Prüfung
durch das Feuer nicht scheuen.
13.00 Pfingstgespräch
mit Paul
M. Zulehner
15.00 Gemeinsame
Wanderung zum Franziskus-Steinbruch
17.00 Jause
18.00 Abendprogramm
Theater mit Christina
lebt, Musik, Abendlob, Fackelwanderung, …
überbrücken
weizer pfingstereignis 2010
Sonntag
2. Mai, 15.00
Hauptplatz
Weiz - Weizberg
Klangkette
Eröffnung
des Weizer Pfingstereignisses 2010
Worte zur Eröffnung:
Bgm. Helmut Kienreich und DI. Michael Hartinger
Elin Stadtkapelle Weiz
Kameradschaftskapelle
Weiz
Musikschule Weiz
Kinderblasorchester
Jugendblasorchester
Orgel und Chöre: Sandor Kadar
Musikalisches Konzept: Peter Forcher
anschließend, ca. 16.30
Weizbergkirche –
Schwob´n
Verkostungskette
Regionale
Spezialitäten und Raritäten
■
Samstag,
8. Mai, 19.30
Kunsthaus
Weiz
Klangvision
Ludwig v. Beethoven, IX. Symphonie
über
Schillers Ode an die Freude
Eröffnungsessay,
Andrea Sailer überbrücken
Grazer
Concertchor, Concert-Jugendchor, Pannonische Philharmonie
Musikalische
Leitung : Alois J. Hochstrasser
■
Sonntag,
9. Mai, 10.00 – 18.00
Kräutergarten
am Weizberg - Landscha
mutter_erde tag
Kräuterbrunch
und Naturerlebnistag
■
11.
Mai, 19.00
Wirtschaftskammer
Weiz
vortrag
Regionaler Klimagipfel
Oststeiermark )
Wie kann die Oststeiermark zum Vorreiter für eine klimagerechte
Wirtschaft werden?
Dr. Karl Steininger
Wegener Center for Climate
and Global Change University of Graz
■
Christi
Himmelfahrt, 13. Mai, 19.00
Kulturkeller
am Weizberg
PfingstArt 09
Themenabend: "Die
Tatsachen der Lüge"
Literatur: Marlene Streeruwitz
und Olga Flor
Bildende Kunst: Petra
Sterry oder Anna Gerlitz
Podiumsgespräch: Dr. Reinhard Kacianka
■
Freitag,
14. Mai – Samstag, 22. Mai, 20.00
Tabor
Pfingstnovene
Für einen Wandel unserer Gesellschaft
■
Montag,
17. Mai – Freitag, 21. Mai, 18.00 – 19.30
Zentrum
der Pfingstvision am Weizberg
Tägliche Meditation
Christliche
Meditation und Yoga
P. Iswar Prasad / Indien
■
Donnerstag, 20. Mai,
19.00
Kunsthaus Weiz
günther zgubic
20 Jahre im Einsatz für die Menschenrechte
Vortrag
und Gespräch mit Altbürgermeister Alfred Stingl/Initiator der
Menschenrechtsstadt Graz
■
Freitag,
21. Mai, ab 15.00
Europa
Allee/Weiz
Christina lebt- FEST
Alternatives Straßenfest mit Behindertenparcours, Theater,
Kinderprogramm, Musik, Tanz, Trommeln, Pantomime, etc
■
Freitag,
21. Mai, 19.00
Buchhandlung
Plautz
lesung und gespräch
Nord
und Süd überbrücken
Texte und Gedanken zwischen
Mitteleuropa und Südafrika
Andrea Schwarz
■
Pfingstsamstag,
22. Mai, 9.00 – 12.00
Zentrum
der Pfingstvision am Weizberg
spirituelles Seminar
Himmel
und Erde überbrücken
Andrea Schwarz
■
Pfingstsamstag,
22. Mai, 20.00 – 23. 00
Tabor
- Weizbergkirche
Spirituelle nacht
Musik :
Georg Gratzer
■
Pfingstsonntag,
23. Mai, 10.30 – 18.00
Weizberg – Kunsthaus Weiz
22. Weizer Pfingsttreffen
10.30 Pfingstgottesdienst in der
Weizbergkirche
Zelebrant: P. Günther
Zgubic
Musik:
Inganzo/Gruppe aus Ruanda
11.45 Gemeinsames Mittagessen
Integrationscafe
von „Christina
lebt“
13.00 Konzert: Inganzo/Gruppe aus Ruanda
14.00 Pfingstgespräch mit Günther Zgubic und Andrea Schwarz
16.00 LIFE IS LOVE: Ein MUTTER TERESA Musical
Eine Produktion der Jugendlichen der Pfarren St. Andrä und Karlau/Graz
im Kunsthaus Weiz
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